Am 25. Juli 2006 fand die letzte Trainingseinheit zum ersten Kurs unseres Pilotprojektes - Prävention auch auf dem Pferd - statt.
Alle neun Teilnehmer und natürlich wir, die Übungsleiter und Mitglieder unseres Vereins, waren etwas traurig, weil wir uns alle aneinander gewöhnt hatten. Aber wir waren auch zufrieden, dass es jedem Teilnehmer sehr gut gefallen hat. Vier von Ihnen bleiben uns treu und erlernen jetzt das Reiten. Alle anderen betätigen sich auch weiterhin sportlich.
Ein großes Kompliment an alle Teilnehmer: Sie haben trotz der großen Hitze die 24 Trainingseinheiten tapfer durchgehalten und zusätzlich noch die vielen Messungen und Befragungen durch Studenten zur Evaluation der Präventionsmaßnahme bewältigt. Zusätzlich fanden alle Zeit, sich mit Ernährung zu befassen: jeder präsentierte ein eigenes Gericht, welches den Prinzipien einer gesunden Ernährung entsprach. Dies hatte zum einen den Vorteil, dass wir bei einem geselligen Beisammensein Leckeres genießen konnten und zum anderen musste sich jeder selbst mit dem Thema "gesunde Ernährung" befassen.
Inzwischen hat sich bei unserer Diplomandin Anne H. vom Institut für Rehabilitation, Sporttherapie und Behindertensport der Universität Leipzig ein ganzer Ordner voller Daten angesammelt, welche sie nun auswertet. Diese Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss, wir werden dann wieder berichten.
Hier nun einige Bilder.
Anne H. erläutert den Teilnehmern die Fragebögen
Jede Trainingseinheit begann mit Nordic Walking - von unserem Hof aus wurde eine
halbe Stunde in den nahe gelegenen Auenwald marschiert.
Wieder zurück ging es aufs Pferd - natürlich mit Aufstiegshilfe.
Schließlich müssen Gelenke und der Pferderücken geschont werden.
In kleineren Gruppen wurden in einer halben Stunde gymnastische Übungen auf dem
Pferd durchgeführt. Dabei wurde individuell besonders auf die Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur
und des Schulterbereiches geachtet. Alle Übungen erfolgen mit Haltegurt - also ohne Sattel.
Ein besonderes Dankeschön an dieser Stelle allen fleissigen Führern und unseren braven
Pferden!
Am Ende konnte noch einmal so richtig relaxt werden.
Zwischendurch tickten nicht nur die Armband- sondern auch die Pulsuhren.
Auch in unserem schönen Gymnastikraum ging es voll zur Sache.
Hier wurden Funktionsgymnastik mit Entspannung durchgeführt.
Nach der letzten Befragung waren dann alles in allem ca. 2 1/2 Stunden
vergangen und es ging nach Hause mit der Vorfreude auf das nächste Mal.